Um die Fußbalken [5] an den vorgesehenen Positionen unter das Trägergestell montieren zu können, werden diese in deren Mitte entsprechend der Materialstärke der Seitenwangen des Gestells 20 mm tief ausgespart und mit einer vertikalen, zentrierten Bohrung versehen. Für die Ausparung kommt wieder die Oberfräse mit einem Nutfräser zum Einsatz. Die Bohrung wird, wie schon beschrieben, an der Unterseite des Balkens wieder mit einer Sackbohrung von 16 mm Tiefe versehen, die mit dem Forstnerbohrer hergestellt wird.
Damit sind alle Bauteile fertig bearbeitet, und Ihr klapp-bares Hängemattengestell kann abschließend montiert werden. Die einklappbaren Trägerbalken [2] werden mit den Schrauben, Unterlegscheiben und selbstsichernden Muttern [7,9,10] an ihrem Achspunkt im Trägerrahmen mit geringem Spiel verschraubt, damit sie beweglich bleiben. Zusätzlich werden sie, bei aufgebautem Gestell, jeweils mit einer Stützschraube [18], Unterlegscheiben [19] und einer Flügelmutter [20] fixiert. Die Fußbalken [5], die dem Gestell im aufgebauten Zustand die erforderliche Stabilität verleihen, werden mit einer langen Schaftschraube, mit Unterlegscheiben und einer Flügelmutter [8,9,11] an
der vorgesehenen Stelle unter dem Trägergestell verschraubt, wobei die Schraube von unten nach oben eingesetzt wird, damit die Flügelmutter von oben zugängig bleibt. In den oberen Befestigungspunkten für die Hängematte werden ebenfalls die Schrauben [21] mit Unterlegscheiben in den Trägerbalken eingesetzt. Am Schaft dieser Schrauben können durch die gefräste Nut hindurch Karabinerhaken befestigt werden, an denen die Hängematte aufgehängt und gespannt wird.
Um schmerzhafte Verletzungen durch Quetschungen zu vermeiden, geben wir Ihnen an dieser Stelle noch eine Empfehlung zum sicheren Aufbau des Hängematten-Gestells:
Wichtiger Hinweis: Wegen der enormen Kräfte, die durch das Eigengewicht des Gestells an den Scharnierpunkten auftreten können, wegen der Spannkraft der Hängematte und den daraus resultierenden Verletzungsrisiken, sollten Sie den Auf- und Abbau des Hängemattengestells keinesfalls von Kindern alleine durchführen lassen.
Auch wenn das Hängemattengestell nicht dauerhaft im Freien verbleibt, ist es sinnvoll, das Nadelholz vor Witterungseinflüssen zu schützen. Da die beweglichen Bauteile sehr passgenau gearbeitet sind, und deshalb bei Bewegung leicht aneinander schaben, kommt eine auftragende Oberflächenversiegelung nicht in Frage. Wir haben das Hängemattengestell nach einer Vorbe-handlung mit Nadelholz-Imprägniergrund, der völlig vom Holz aufgenommen wird, mit Express-Lasur im Farbton "Oregon Pine" gestrichen. Diese schnelltrocknende Lasur wird sehr gut vom Holz aufgenommen und scheuert nicht ab. Wir empfehlen, das Hängemattengestell für diese Bahandlung noch eimal vollständig zu demontieren, und die Bauteile einzeln zu streichen.
Eine vollständige Materialliste und eine Übersicht der Werkzeuge und Maschinen die Sie zum Bau Ihres klappbaren Hängemattengestells benötigen, finden Sie in der Material- und Werkzeugliste auf der letzten Seite dieser Bauanleitung.
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Bohrung ♦
Forstnerbohrer ♦
Nutfräser ♦
Oberfräse ♦
Schaft ♦
⇒ zur Gesammtübersicht aller DIY- u. Heimwerker-Stichworte, -Begriffe und -Abkürzungen