Nun kann die endgültige Montage des Gehäuserahmens aus den Seitenwangen [1], Anschlagblock [3] und Scharnierblock [4] erfolgen. Bestreichen Sie dazu die Kontaktflächen der Blöcke [3,4] mit Expressleim und legen Sie die Bauteile passgenau aufeinander. Lassen Sie dazu die versenkten Schrauben mit den Spitzen etwas aus der Oberfläche herausragen, um die Bohr-löcher genau zu treffen. Verschrauben Sie die Bauteile jetzt fest miteinander und pressen Sie die Leimverbin-dungen bis zum Abbinden zusätzlich mit Schraubzwingen.
In die sichtbaren Bohrlöcher werden kurze Abschnitte von Rundholz [22] ebenfalls mit Express-Leim einge-klebt. Aus dem Bohrloch austretender Leim läßt sich mit einem feuchten Tuch gut entfernen. Sägen Sie die überstehenden Holzzapfen mit der Feinsäge nach dem Abbinden des Leims bündig ab. Anschließend werden die Zapfen mit dem Schleifklotz und Schleifpapier mittlerer Körnung, oder dem Exzenterschleifer abgeschliffen, bis sie mit den Seitenwangen eine plane Oberfläche bilden.
Auf die beiden vorgefertigten Hälften des Gehäuserah-mens werden nun jeweils die Deckelplatten [6] aufgeleimt, deren obere Kanten mit der Oberfräse abgerundet wurden. Streichen Sie dazu die Kanten-flächen des Rahmens gleichmäßig mit Express-Leim ein und positionieren Sie die Deckelplatte so darauf, daß diese am Scharnierblock [4] bündig abschließt. Pressen Sie die Bauteile mit Hilfshölzern und Schraubzwingen, die Sie über die Länge des Gehäuses gleichmäßig verteilen, bis zum Abbinden des Leims.
Wenn der Leim abgebunden hat, muß jeweils durch die Deckelplatte [6] und den Anschlagblock [3] vertikal die Bohrung für die Schraube zur Montage des Fußbalkens vorgenommen werden. Im Abstand von 40 mm von der Kante der Stirnseite wird zunächst mittig mit dem Forstnerbohrer 16 mm tief gebohrt. Danach wird im Zentrum der Bohrung mit einem Holzbohrer mit 10 mm Durchmesser die Deckelplatte und der Anschlagblock ganz durchbohrt, und die Bohrlochränder mit einem Senker gebrochen.
Auf der Unterseite des Gehäuserahmens an den Enden der Scharnierblöcke müssen die Scharniere [12] durch eine Ausfräsung im Material versenkt werden. Benutzen Sie dazu die Oberfräse mit Parallelanschlag und einen Nut- oder Planfräser. Die Frästiefe sollte dabei exakt der Hälfte der Höhe des geschlossenen Scharniers entsprechen. Lassen Sie für die Montage der Scharniere in der Ausfräsung mit Holzschrauben [17] die Stirnseiten der Gehäuseteile bündig aneinander stoßen.
Wichtiger Hinweis: Verwenden Sie für den Klappmechanismus des Hängemattengestells unbedingt starke, geschlagene Scharnierbänder. Einfache, gerollte Scharniere halten der enormen Zugbelastung, die an dieser Stelle auftritt, nicht stand.
Auf der nächsten Seite zeigen wir Ihnen im vierten Teil der detaillierten Bauanleitung für ein klappbares Hängemattengestell mit Fotos, wie Ihr Hängemattengestell montiert wird, wie Sie Oberflächen individuell gestalten und wie das Holz vor Witterungseinflüssen geschützt wird.
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Bohrloch ♦
Bohrung ♦
Exzenterschleifer ♦
Feinsäge ♦
Forstnerbohrer ♦
Holzbohrer ♦
Oberfräse ♦
Senker ♦
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