Der Trägerbalken [1] wird an den im Bauplan angege-benen Positionen mit Bohrungen zur späteren Wand-befestigung mit dem Durchmesser von 6 Millimetern versehen. Die Bohrungen zur Montage des Steinaus-legers auf dem Trägerbalken und die Verbindungen der Leisten für den Steinausleger [4,5] werden wie beim Rahmen ebenfalls verdeckt ausgeführt. Der Steinaus-leger wird mit Holschrauben [12] montiert, die von der Rückseite des Balkens nach vorn verschraubt werden.
Nun wird die Holzoberfläche zunächst mit Schleifpapier geglättet. Grundieren Sie anschließend den Holzrahmen mit einem tief eindringenden Holzschutzmittel und lassen Sie diese Imprägnierung trocknen. Danach können Sie das Holz in einem Farbton Ihrer Wahl mit wasserlöslicher Holzbeize färben. Nachdem auch die Beize gut ausgertocknet ist, sollte das Holz noch einen Anstrich mit Holzlasur erhalten, die es vor Witter-ungseinflüssen und UV-Strahlung schützt.
Drucken Sie eine der Vorlagen im Wetterstein-Bauplan, oder eine selbstentworfene Beschreibung zum Wetterstein im Format DIN A4 aus. Wir haben dazu sogenannte Büffelhaut, also ein pergamentähnliches Papier verwendet. Um den Ausdruck vor Feuchtigkeit zu schützen, können Sie ihn mit dünner Folie laminieren (in jedem Copyshop). Besonders edel und professionell wirkt der Wetterstein natürlich mit einem echten Wetterstein-Schild, welches Sie online bestellen können.
Die zugeschnittene Plexiglasscheibe wird an den scharfen Schnittkanten mit Schleifpapier geglättet und die Ecken werden leicht abgerundet. Die Scheibe und die laminierte Beschreibung (oder alternativ das fertige Schild) werden von hinten in die inneren Nuten des Rahmens eingelegt und mit der Rückwand abgedeckt, deren Ecken ebenfalls gerundet wurden, und die sich in die oberen, weiteren Nuten einfügt. Die Rückwand wird mit kleinen Holzschrauben [15] im Rahmen fixiert.
Für die Aufhängung wird mit einem Steinbohrer ein Dübelloch mit dem Durchmesser von 6 Millimetern in den Wetterstein gebohrt. Legen Sie den Stein dazu auf eine Unterlage, die Schwingungen aufnehmen kann. Bei hartem Gestein empfiehlt es sich, die Bohrung im Freien durchzuführen und den Bohrer und den Stein mit Wasser zu kühlen. Bohren Sie mit gleichmäßigem, aber nicht zu starkem Druck, damit das Bohrmehl gut nach oben abtransportiert werden kann.
Der im Wetterstein eingedübelte Schraubhaken und das Gegenstück am Steinausleger des Rahmens werden mit einem Stück verzinkter Stahlkette mit verschweißten Gliedern verbunden. Biegen Sie dazu die Ösen der Schraubhaken mit einer Zange etwas auf, und schließen Sie sie wieder um die Kettenglieder. Damit ist Ihr Wetterstein montagefertig. Er wird an der oberen und unteren Bohrung im Trägerbalken mit Schrauben auf einer Wand befestigt.
Eine vollständige Materialliste und eine Übersicht der Werkzeuge und Maschinen die Sie zum Bau Ihres Wettersteins benötigen, finden Sie in der Material- und Werkzeugliste auf der letzten Seite der Wetterstein-Bauanleitung.
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