Die Krippe kann aufgrund der Konstruktion und des verwendeten Materials sehr gut vollständig mit der Dekupiersäge, oder, bei etwas längerer Bauzeit, sogar ausschließlich mit der Laubsäge hergestellt werden. Ein Laubsägeblatt mit mittlerer Zahnung für Holz ist am besten geeignet, ein Konturensägeblatt mit umlaufender Zahnung ist nicht erforderlich.
Der Zuschnitt der Bauteile kann alternativ auch mit einer Stichsäge vorgenommen werden. Verwenden Sie in diesem Fall für die geraden Schnitte ein breites Holzsägeblatt mit mittlerer Zahnung und für die Ausschnitte mit Rundungen ein schmales Konturensägeblatt. Beide Sägeblätter sollten über Zähne mit scharfem Anschliff verfügen und die Stichsäge sollte mit hoher Drehzahl bei niedrigem Pendelhub betrieben werden, damit das weiche Nadelholz an den Schnittkanten nicht ausreißt.
Lassen Sie sich die einzelnen Bauteile anhand der Maße in der Bauteil-Liste im Krippe-Bauplan zuschneiden, oder nehmen Sie den Roh-Zuschnitt mit einer Kreissäge oder Stichsäge anhand des Schnittplans selbst vor. Die Holz-Bauteile für die Wände können aus einem einzigen Brett mit den Maßen 30 X 150 cm zugeschnitten werden. Die Bodenplatte und die Dach-Elemente wurden hierbei jedoch nicht berücksichtigt.
Der Krippe-Bauplan enthält Schablonen im Maßstab 1:1 mit den Konturen der Wände der Krippe. Da der Bauplan zum besseren Ausdruck im Format A4 gestaltet wurde, bestehen diese Schablonen aus mehreren Teilen und müssen entsprechend den aufgedruckten Hinweisen zusammengeklebt werden. Schneiden Sie dann zunächst die Kontur für die Rückseite der Krippe aus und übertragen Sie diese auf den Holzzuschnitt.
Schneiden Sie dann auch die inneren Konturen aus der Schablone aus, um die Vorlage für die Frontseite der Krippe zu erhalten. Übertragen Sie auch diese Konturen mit einem deutlich sichtbaren Stift seitenverkehrt auf die Innenseite des Bauteils. Die Schablone enthält auch Markierungen für die Dübellöcher, durch die die Bauteile später verbunden werden. Bohren Sie an diesen Stellen mit einem dünnen Bohrer etwa 10 mm tief vor.
Um besonders sauber gearbeitete Bauteile zu erhalten, können Sie die Schablonen auch mit wieder lösbarem Sprühkleber auf die Bauteile aufkleben, und die Konturen dann entlang der aufgedruckten Markierungen aussägen. Wir empfehlen diese Vorgehensweise allen mit der Dekupiersäge ungeübten Bastlern. Sie müssen die Schablonen dann mehrmals ausdrucken, da Sie diese jeweils nur für ein Bauteil verwenden können.
An den bereits vorgebohrten Markierungen auf den Innenseiten der vorderen und rückwärtigen Giebel-flächen werden mit einem Holzbohrer mit 8 mm Durchmesser die Löcher für die Holzdübel gebohrt. Verwenden Sie einen einstellbaren Bohrtiefenbegrenzer, um die Bohrtiefe der Dübellöcher auf maximal 14 mm zu begrenzen. Bohren Sie mit hoher Drehzahl und geringem Druck, um sauber geschnittene Bohrungen zu erhalten.
Auf der nächsten Seite zeigen wir Ihnen im zweiten Teil der Krippen-Bauanleitung mit Fotos, wie die Weihnachstkrippe aus den vorbereiteten Bauteilen zusammengebaut wird.
Seite 1 - Seite 2 - Seite 3 - Seite 4
♦
bohren ♦
Bohrer ♦
Dekupiersäge ♦
Holzbohrer ♦
Holzdübel ♦
Laubsäge ♦
Laubsägeblatt ♦
Stichsäge ♦
⇒ zur Gesammtübersicht aller DIY- u. Heimwerker-Stichworte, -Begriffe und -Abkürzungen