Einige Schwingtiere wirken besonders lebensecht, wenn ihre Flügel, wie bei den natürlichen Vorbildern, transpa-rent ausgeführt sind. Um solche transparente Flügel herzustellen, können Sie die gewünschte Flügelscha-blone auf transparenter Folie, wie sie für Overhead-Projektoren benutzt wird, ausdrucken. Solche Folien sind im Schreibwarenhandel für alle Druckertypen erhältlich. Solche Ausdrucke erhalten Sie auch in jedem Copy-Shop.
Schneiden Sie die beiden transparenten Flügel-schablonen an deren äußeren Konturen sauber mit einer Klinge aus. Wir verwenden für die transparenten Flügel Plexiglas (wird auch als Bastel- oder Hobbyglas bezeichnet) mit einer Stärke von 2 mm. Schneiden Sie das Plexiglas zunächst in die in der Materialliste angegebenen Rohmaße. Für jeden der beiden Schwingtier-Flügel benötigen Sie zwei solcher Rohlinge.
Legen Sie einen Flügelrohling auf eine glatte Unterlage und entfernen Sie die Schutzfolie des Glases nur auf einer Oberseite. Legen Sie eine ausgeschnittene Flügelschablone auf diese Seite und richten Sie sie mittig aus. Tragen Sie nun speziellen Kunststoffkleber, wie er im Modellbau verwendet wird, an der Kontur der Flügelschablone etwa 5 mm breit auf. Legen Sie nun den zweiten Flügelrohling (Schutzfolie entfernen) auf den unteren und beschweren Sie die Platten mit einem Buch.
Nach dem Abbinden des Klebers (siehe Hersteller-angaben) können Sie den verklebten Flügel an der Konturlinie mit der Laub- oder Dekupiersäge, mit feinem Sägeblatt und niedriger Drehzahl, aussägen. Lassen Sie dabei den verklebten Rand um die Kontur etwa 3 mm breit stehen. Die Schnittkante wird mit Schleifpapier geglättet und gerundet, und die fertige Außenkante mit mattschwarzer Farbe bis zur Konturlinie lackiert.
Eine weitere Methode, die beiden Flügelplatten mitein-ander zu verbinden, entdeckten wir unfreiwillig. Wenn die Schwingzahl der Dekupiersäge zu hoch eingestellt ist, beginnt das Plexiglas durch die Hitzeentwicklung am Sägeblatt zu verschmelzen. Wir haben diese Material-eigenschaft ausgenutzt und mit hoher Schwingzahl eine gleichmäßige Verschmelzung an der Sägenaht erzielt. An der verschmolzenen Naht lassen sich die Teile leicht ausbrechen, und die Kanten können wie gewohnt mit Schleifpapier geglättet und gerundet werden. Diese Technik erfordert einige Übung im Umgang mit der Dekupiersäge, erzeugt allerdings ein deutlich besseres Ergebnis.
Richtig attraktiv wird Ihr Schwingtier erst durch Farbe. Die nächste Seite der detaillierten Schwingtier-Bauanleitung mit Fotos zeigt Ihnen, wie Sie die Bauteile mit Hilfe von Lackierschablonen sauber lackieren können.
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Dekupiersäge ♦
Sägeblatt ♦
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