Der große Vorteil einer Stichsäge ist ihre Flexibilität und Beweglichkeit. Dies wird gerade dann deutlich, wenn es darum geht beliebige Konturen, Muster oder Figuren entlang einer vorgezeichneten Linie zu sägen. Doch es gilt hierbei einige "Angewohnheiten" und Beson-derheiten der Stichsäge zu beachten.
Das Sägeblatt ist in dem sich auf und ab bewegenden Kolben der Stichsäge fest eingespannt und besitzt selbst eine gewisse Steifigkeit. Dennoch kann es sich beim Sägevorgang seitlich versetzen, was zu Schnitten führt, die nicht in rechtem Winkel durch das Sägegut führen. Dies geschieht, wenn der Druck den Sie auf die Säge ausüben zu groß ist, und dieser Druck beim Vorschieben der Säge zum Verbiegen des Sägeblattes führt. Je dicker das Sägegut ist, desto größer ist die Gefahr, daß ein solcher Versatz auftreten kann.
Stellen Sie den Pendelhub auf eine niedrige bis mittlere Stufe ein, damit sich die Säge nicht zu zügig vorbewegt. Wählen Sie ein schmales Sägeblatt für Kurvenschnitte, mit der für das zu sägende Material korrekten Zahnung, damit die Säge gewünschten Richtungsänderungen bes-ser folgen kann. Wählen Sie die Sägegeschwindigkeit etwas höher als für das betreffende Material empfohlen und üben Sie nur leichten Druck auf die Säge aus.
Richten Sie Ihren Blick stets auf die Schnittkante des Sägeblatts und nicht auf den Laserstrahl der Säge, dieser hilft Ihnen nur bei Geradeausschnitten. Wenn möglich, schalten Sie den Laser ab. Sorgen Sie für gute Staubabsaugung beim Sägen, damit der vorgezeichnete Schnitt nicht verdeckt wird. Sorgen Sie unbedingt für guten Schutz Ihrer Augen und Atemwege, da Sie Ihren Kopf relativ nah an das Sägeblatt heran bewegen.
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Stichsäge ♦
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